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Mel Gibsons Leinwand-Comeback ist solides Actionkino für Fans: Ein guter (Neu-)Start für den Australier und ganz nett anzusehen. Aber wenn Gibson wieder zu alter, großer Form auflaufen will, braucht sein Schauspielmuskel doch noch ein bisschen mehr Training.
Nicht nur mit hübschen Ideen kann Granz Henmans Story punkten: hier stimmt die Mischung aus Witz und sportlichem Know-How. Dazu ist der Film ist eine Hommage an Teamgeist und Freundschaft - also ein empfehlenswerter Spaß für die ganze Familie.
Nicht immer ist klar, welchem Genre der Film zuzuordnen ist: Teils ist er Actionkomödie und Hommage an alte Cotton-Filme, teils doch zu sehr jene Parodie, die man vermeiden wollte - aber diese Mängel werden durch Detail-Liebe bis in die kleinste Nebenrolle wettgemacht.
Lola ist so etwas wie die kleinere deutsche Schwester von Hannah Montana und sollte Mädchen begeistern, auch wenn etwas sehr schnell durch die Handlung gejagt wird. Dafür sind die Traum- und Fantasiewelten rundum gelungen.
Von vier tollen Schauspielern getragene, respektlose und locker-flockig unterhaltende Armeesatire – und auch wenn sich am Ende das überdrehte Sammelsurium an Einzelszenen nie zu einem packenden Film verdichtet: Kultpotenzial springt ins Auge.
Tim Burtons unpersönlicher Fantasiefilm "Alice im Wunderland" ist eine der buntesten und üppigsten Versionen des Stoffes – und eine der geistlosesten. Absehbar und deprimierend gleichförmig wird das Ende angesteuert, gefilmt in üblem 3-D.
Nicolas Cage brilliert extravagant in Werner Herzogs irrwitzigem Remake eines Kultkrimis: Drogenwahn, Erlösung und träumende Fische. Cages spezieller Hang zur stummfilmhaften Extravaganz passt perfekt zu Herzogs charakteristischem Irrwitz.
Rob Marshalls mit Spannung erwarteter Film kann nicht an die Qualität von "Chicago" anknüpfen sondern verkommt zur langweiligen Nummernrevue: Es bleibt ein buntes, gut ausgestattetes Starvehikel, dem es jedoch an Wärme, Spannung und mitreißenden Songs mangelt.
Martin Scorseses Romanverfilmung besticht vor allem durch seine unglaubliche atmosphärische Dichte, seine präzisen Stimmungen und die Liebe zum Detail. Der wahre Clou ist aber – in der insgesamt hervorragenden Besetzung – Leonardo DiCaprio.
Ein kampferprobter Held mit rätselhafter Mission vor alptraumhafter Kulisse und stark besetzt bis in die Nebenrollen - eigentlich wären alle Zutaten vorhanden, doch "The Book of Eli" hinterlässt den Eindruck eines mit Sinnfragen verbrämten, mäßigen Action-Westerns.
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